März 2019 | „Cleo und Mo“ | Drama von Hansueli Schürer | Hercules Opera & Theatre | Rolle der Cleo


Cleo und Mo treffen sich zufällig in einer Bar. Sie begegnen sich voller Misstrauen: Will sie ihn als siebten Ehemann in ihrem Flaschenreich der Verflossenen aufnehmen? Will er ihr Vermögen seinem Imperium einverleiben? Beide sind müde und verspüren eine tiefe Sehnsucht nach Trost in der Liebe.

Kann dies gelingen auf dem morschen Fundament ihres Lebens als Frau von 40 Jahren, die sich in die gesellschaftliche Elite gehurt hat und deren sechs Ehemänner verflossen sind? Seines Lebens als 60 jähriger Kapitalist, der von Schuldgefühlen geplagt wird, mitverantwortlich zu sein, für die von ihm angerichtete Zerstörung und in seiner Not die Zerstörung glorifiziert und ihr einen Sinn gibt, weil nur so Platz geschaffen werden kann für Neues?

Cleo und Mo zeigt auf humoristische Weise Verhaltensmuster und ihre Folgen in einer Gesellschaft, die in allen Lebensbereichen auf Profitmaximierung programmiert ist.

Produktion: Hercules Opera & Theatre
Text: Hansueli Schürer
Regie: Hersilie Ewald

Cleo, eine reiche Dame:                        Susanne Odermatt
Mo, ein reicher Herr:                               Manuel Dragan
Evan Williams, Cleos Papagei:          Rebekka Gather
Olga, Bardame:                                         Karoline Günst

Aufführungen

Refresh calendars
Donnerstag - 21. März
20:00
Zytglogge-Theater Chäller-Kumedi Bern
Kornhausplatz 10, 3011 Bern, Schweiz
Freitag - 22. März
20:00
Zytglogge-Theater Chäller-Kumedi Bern
Kornhausplatz 10, 3011 Bern, Schweiz
Samstag - 23. März
20:00
Zytglogge-Theater Chäller-Kumedi Bern
Kornhausplatz 10, 3011 Bern, Schweiz
Donnerstag - 28. März
20:00
Keller62
Rämistrasse 62, 8001 Zürich, Schweiz
Freitag - 29. März
20:00
Keller62
Rämistrasse 62, 8001 Zürich, Schweiz
Samstag - 30. März
20:00
Keller62
Rämistrasse 62, 8001 Zürich, Schweiz

Oktober 2018 | „Blutsverwandt – Es bleibt in der Familie“ | von Daniela & Isabella Cianciarulo | Rolle der Anna

Eine szenische Auseinandersetzung mit dem Thema Familie.


Mit Blutsverwandt – Es bleibt in der Familie! laden wir – Daniela Cianciarulo, Isabella Cianciarulo und Valérie Jetzer – das Publikum ein, mit uns durch familiäre Sphären zu streifen.

Durch die szenische Auseinandersetzung führt die Korrespondenz zweier Freundinnen. Die beiden teilen die pragmatische Annahme, dass jeder Mensch sich mit ähnlichen Fragestellungen beschäftigt. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wie werden wir zu denen, die wir sind?

Freudig berührt erkennen die Freundinnen gleichermassen eine grosse Verwandtschaft in ihren Denk- und Handlungsweisen. Man begibt sich gemeinsam auf die Suche nach Antworten. Man kümmert sich umeinander, teilt das Leben miteinander und bezeugt es gegenseitig, bedingungslos – aus Freundschaft, aus Liebe, aus Freude, aber auch aus Angst vor dem Allein- oder Verlorensein. Man nimmt Teil und Anteil am Leben des anderen, an der Verletzbarkeit, der Verzweiflung, am Humor, an Entscheidungen. Man begleitet und unterstützt sich. Man entwirft eine familiäre Anatomie. Und dann wird erlebbar, wie dennoch zart ein scheinbar unzerrüttbares Gebilde sein kann. Die Zuversicht der Freundinnen driftet auseinander und während die eine davon ausgeht, das Leben bestehe aus Versuch und Scheitern, beendet die andere ihr Leben auf eigenen Wunsch und aus Überzeugung, existenziell verschwunden und somit nichtig zu sein.

In der Inszenierung mäandern wir mit dem Ensemble durch verschiedene Tableaus. Die Figuren assoziieren – Medien werden ausgelotet, Versatzstücke eingespielt, Absurditäten zutage befördert, hochsensible Daten preisgegeben – nicht selten entstanden, in grosser Einsamkeit oder in verletzter Traurigkeit. Man hadert und dann lacht man wieder – man sehnt sich danach. Und man sehnt sich nach Geschichten. Es ist unmöglich, sie unerzählt zu lassen und auch, nicht davon vereinnahmt zu werden. Von der Geschichte der Restwärme beispielsweise, welche einem gleichermassen hernimmt wie fasziniert, weil es scheint, als sei in jüngsten Kinderjahren der Autorin eine sprachliche Feinheit geboren worden, welche in dieser Art überhaupt nur unter widrigen Umständen hat heranreifen können. Und doch freut man sich gleichzeitig kolossal über diesen Reichtum. Und über den Nachweis, dass sich jemand Zeit genommen hat für derart präzise Formulierungen. Für Unerklärliches hartnäckig nach Worten gesucht und alles sorgsam zusammengetragen hat.

In der Gestaltung ist Trost zu finden. In der Beschäftigung mit einer Idee, im ruhelosen Zusammentragen von Recherchen, im Entwerfen von Strukturen, beim Befüllen mit Inhalten, im Zaudern, Verwerfen, Weitersuchen, erneut Verwerfen und Hinterfragen. Im sich Zeit nehmen, im Austauschen, Abwägen, Entscheiden. Bei der Präsentation, in der Angst, der Anspannung, der Neugierde auf Reaktionen. In der Leere danach, in den Sinnfragen, im Weitermachen. Es ist wie im richtigen Leben – das spendet Sicherheit. Und es bleibt in der Familie.

Blutsverwandt – Es bleibt in der Familie!

Eine szenische Auseinandersetzung von Daniela Cianciarulo, Isabella Cianciarulo, Valérie Jetzer.
Mit Texten von Isabella Cianciarulo, Valérie Jetzer, Daniela Cianciarulo, Adelheid Duvanel, Raffael Ganz 

Darsteller/innen, Sprecher/innen: Aline Leutwiler, Josephine Scheibe, Mariyam AlBaghdadi, Oliver Mannel, Orly Agam, Susanne Odermatt, Vincent Budik

Regie: Daniela Cianciarulo
Coaching: Isabella Cianciarulo
Kostüme: Valérie Jetzer
Technik: David Borter, Raphael Zürcher


Aufführungen

  • 26.10.2018 | im Kulturhaus Helferei, Zürich
  • 27.10.2018 | im Kulturhaus Helferei, Zürich
  • 28.10.2018 | im Kulturhaus Helferei, Zürich

Himmel und Höll | 2018

Rolle der Lindauerin und der Seherin
Tösstaler Marionetten
Fotos: Sandra Balli, Dietlikon ©2018

Der Alchimist von Paulo Coelho | 2017 – 2018

Rolle der Fatima
Theater 58
Fotos: Sandra Balli, Dietlikon ©2018

ab April 2018 | Countdown oder das Ticken der Eieruhr | Eigenproduktion | Einfraustück


In der Tragikomödie wird die vermeintliche Planbarkeit der Lebensinhalte Arbeit, Beziehung und Familie eines modernen weiblichen Lebens ad absurdum getrieben. Die Unberechenbarkeit des Schicksals trifft auf ein minuziös geplantes Lebenskonstrukt und treibt eine vom Fortpflanzungstrieb gepeinigte Gegenwartsheldin in wilde Verzweiflung.

Alle Informationen  unter countdown.susanneodermatt.ch


aktuelle Aufführungen

vergangene Aufführungen

  • 19.04.2018 | Premiere | Eisenwerk, Frauenfeld
  • 20.04.2018 | Eisenwerk, Frauenfeld
  • 27.04.2018 | Frohsinn Genossenschaft, Weinfelden
  • 28.04.2018 | Theater an der Grenze, Kreuzlingen
  • 03.10.2018 | Phönix Theater, Steckborn (Geschlossene Vorführung)
  • 12.12.2018 | Kulturmarkt Wiedikon, Zürich

März 2018 – April 2019 | „Himmel und Höll“ | Tösstaler Marionetten | Rolle der Lindauerin und der Seherin

Musikalisches Passions- und Figurenspiel nach Sagenmotiven der schwarzen Spinne

Das Passionsspiel von Werner Bühlmann provoziert, wirft Fragen auf und lässt den Zuschauer lachen, erschauern und ernst werden.
Wie in den alten Mysterien- und Passionsspielen treten in „Himmel+Höll“ die grossen Mächte und Figuren auf die Bühne: Für einmal darf der „Teufelsbraten“ seine frechen Argumente ungeschminkt auf den Tisch legen. Doch die Seherin lässt sich nicht beirren. Im Widerstreit von Licht und Schatten geht es um die grossen Themen des Menschen: Freude und Leid, Aufstieg und Fall, Tod und Neugeburt, vor allem aber um die Entschlossenheit und die Kraft, dem Dunkel dieser Tage die Liebe und den Mut zum Leben entgegen zu setzen.
Ein zwanzigköpfiger Sing- und Sprech-Chor steht menschengrossen Holzfiguren gegenüber, welche den Sagenmotiven aus der „Schwarzen Spinne“ von Jeremias Gotthelf auf eindrückliche Weise Kontur und Charakter verleihen.

Figurenspiel: Susanne Odermatt, Simon Keller, Werner Bühlmann, Seraphin Schlager, Sarina Jenni, Ursula Egli
Regie: Werner Bühlmann

Fotos: Sandra Balli, Dietlikon ©2018

Aufführungen

Refresh calendars
Samstag - 6. April
19:30
Himmel & Höll | Tösstaler Marionetten
Ref. Kirche Oberwinterthur
Freitag - 12. April
19:30
Himmel & Höll | Tösstaler Marionetten
Ref. Kirche, Maur ZH
Donnerstag - 18. April
19:30
Himmel & Höll | Tösstaler Marionetten
Ref. Kirche Seengen

Weitere Informationen: http://www.toesstaler-marionetten.ch

November 2018 | «Maria, Maria!» | Theaterwerkstatt Gleis 5 | Einfraustück

«Maria, Maria!» erzählt auf humorvolle und poetische Art Episoden der Weihnachtsgeschichte aus dem Blickwinkel einer bekannten Frau – Maria. 

Altbekannte Situationen der Weihnachtsgeschichte neu aufgegriffen und von einem modernen Standpunkt betrachtet: Das ist «Maria, Maria! – Ein Weihnachtsspiel». Wenn etwa der Engel Gabriel vor Maria erscheint und ihr die Geburt Jesu verkündet, wie sagt Maria ihrem Josef, dass sie schwanger ist, aber nicht von ihm? Wenn sich die beiden auf ihren Weg von Nazareth nach Betlehem machen, was für konkreten Schwierigkeiten begegnen sie? Was meint der Esel zum ganzen Geschehen? – gespielt von der Schauspielerin Susanne Odermatt.

Regie: Giuseppe Spina, Theaterwerkstatt Gleis 5

Spiel: Susanne Odermatt

Aufführungen

  • 22.11.2018 | geschlossene Vorstellung für das Frauennetz vom KV Winterthur

November 2017 – März 2018 | Der Alchimist von Paulo Coelho | Theater 58 | Rolle der Fatima


Santiago hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuss der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner bescheiden Existenz? Santiago ist mutig genug, seinen Traum nicht einfach beiseite zu wischen. Er wagt sich hinaus und begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Ägypten führt, er findet in der Stille der Wüste auch immer mehr zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereit hält, die nicht einmal mit Gold aufzuwiegen sind. Verschleierte Frauen und sich bekriegende Berber säumen seinen Weg, vor allem aber Menschen, die ihn ermuntern, die Geheimnisse der Welt zu erkunden: eine Zigeunerin, ein alter Mann und nicht zuletzt der weise Alchimist. Und er erfährt die Liebe in ihrer schönsten Form. Fatima und der Alchimist helfen ihm, bis zu tiefstem inneren Glück und völligem Einklang mit der Welt und den Menschen vorzudringen.


Dagmar Loubier | Lorenzo Polin | Silvan Buess | Tobias Fischer | Susanne Odermatt (Vertretung für Seraina Kobelt) als Fatima | Hans Gysi
Regie: André Revelly


Fotos: Sandra Balli, Dietlikon
©2018


Aufführungen

  • 18.11.2017 Ekkharthof, Schweiz
  • 30.11.2017 Stadthalle, Stuttgart-Fellbach, Deutschland
  • 16.02.2018 Reformiertes Kirchengemeindehaus, Oberarth, Schweiz
  • 22.02.2018 Theater Stok, Zürich, Schweiz
  • 23.02.2018 Theater Stok, Zürich, Schweiz
  • 24.02.2018 Theater Stok, Zürich, Schweiz
  • 25.02.2018 Theater Stok, Zürich, Schweiz
  • 15.03.2018 Theater am Käfigturm, Bern Schweiz



Weitere Informationen: Theater 58

Dezember 2017 | «Maria, Maria!» | Theaterwerkstatt Gleis 5 & Regio Frauenfeld Tourismus | Einfraustück

«Maria, Maria!» erzählt auf humorvolle und poetische Art Episoden der Weihnachtsgeschichte aus dem Blickwinkel einer bekannten Frau – Maria. Die theatralischen Darstellungen folgen der neuen Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Frauenfeld.

Altbekannte Situationen der Weihnachtsgeschichte neu aufgegriffen und von einem modernen Standpunkt betrachtet: Das ist «Maria, Maria! – Ein Weihnachtsspiel». Wenn etwa der Engel Gabriel vor Maria erscheint und ihr die Geburt Jesu verkündet, wie sagt Maria ihrem Josef, dass sie schwanger ist, aber nicht von ihm? Wenn sich die beiden auf ihren Weg von Nazareth nach Betlehem machen, was für konkreten Schwierigkeiten begegnen sie? Was meint der Esel zum ganzen Geschehen? – gespielt von der Schauspielerin Susanne Odermatt. Hintergrundinfos zu den einmaligen Lichtspielen in der Frauenfelder Altstadt liefert eine begleitende Stadtführerin. Ein weihnachtliches Abendangebot des Regio Frauenfeld Tourismus.

Regie: Giuseppe Spina, Theaterwerkstatt Gleis 5

Spiel: Susanne Odermatt

Fotos: Sandra Balli, Dietlikon ©2017

Aufführungen

  • 24.11.2017 | Frauenfeld
  • 29.11.2017 | Frauenfeld
  • 02.12.2017 | Frauenfeld
  • 07.12.2017 | Frauenfeld
  • 08.12.2017 | Frauenfeld
  • 11..12.2017 | Frauenfeld
  • 12.12.2017 | Frauenfeld
  • 13.12.2017 | Frauenfeld
  • 21.12.2017 | Frauenfeld