25.09.2022 | Dernière von „Himmel und Höll“ | Tösstaler Marionetten | Rolle der Lindauerin und der Seherin

Musikalisches Passions- und Figurenspiel nach Sagenmotiven der schwarzen Spinne

Das Passionsspiel von Werner Bühlmann provoziert, wirft Fragen auf und lässt den Zuschauer lachen, erschauern und ernst werden.
Wie in den alten Mysterien- und Passionsspielen treten in „Himmel+Höll“ die grossen Mächte und Figuren auf die Bühne: Für einmal darf der „Teufelsbraten“ seine frechen Argumente ungeschminkt auf den Tisch legen. Doch die Seherin lässt sich nicht beirren. Im Widerstreit von Licht und Schatten geht es um die grossen Themen des Menschen: Freude und Leid, Aufstieg und Fall, Tod und Neugeburt, vor allem aber um die Entschlossenheit und die Kraft, dem Dunkel dieser Tage die Liebe und den Mut zum Leben entgegen zu setzen.
Ein zwanzigköpfiger Sing- und Sprech-Chor steht menschengrossen Holzfiguren gegenüber, welche den Sagenmotiven aus der „Schwarzen Spinne“ von Jeremias Gotthelf auf eindrückliche Weise Kontur und Charakter verleihen.

Figurenspiel: Susanne Odermatt, Werner Bühlmann, Seraphin Schlager, Sarina Jenni, Ursula Egli
Regie: Werner Bühlmann

Fotos: Sandra Balli, Dietlikon ©2018

Aufführung

  • 25.09.2022 | Benefizkonzert und Dernière, 19 Uhr | Stadtkirche Winterthur

Weitere Informationen: http://www.toesstaler-marionetten.ch

seit Februar 2021 | Das kleine Pony | Drama von Paco Bezerra | Eigenproduktion | Schweizer Erstaufführung | Rolle der Irene

Susanne Odermatt und Julius Griesenberg in „Das kleine Pony“. Ein Stück des mehrfach ausgezeichneten, spanischen Autoren Paco Bezerra.

Irene und Jakob, die Eltern des 10jährigen Luis, werden von der Schule zu einem dringenden Gespräch geladen. Ihr Sohn werde wegen seines bunten Ponyrucksacks von seinen Mitschülern verspottet und ausgegrenzt. 

In Paco Bezerras eindringlichem Zweipersonenstück, das auf einer wahren Begebenheit basiert, wird der Umgang mit dieser Situation zum Prüfstein der elterlichen Beziehung. Umso mehr, da die Schule und alle Beteiligten versagen mit sturen Reaktionen auf den sich zuspitzenden Konflikt. In kurzen, ineinander fließenden Szenen erleben wir hautnah mit, wie die Eltern, als Gefangene ihrer unterschiedlichen Überzeugungen, sich und ihr Kind mehr und mehr zu verlieren scheinen.

Rasante, sich überstürzende Dialoge und unerwartete Wendungen in der Geschichte halten uns in Atem, der nicht selten auch ins Stocken gerät.

Feine, leisere Töne lassen die Tragweite der Geschehnisse endgültig bei uns ankommen. Das Ende bleibt ungewiss.

Aktuelle Daten

Weiter Informationen: www.daskleinepony.ch

Showreel 2021

Mein neues Showreel ist online!

Vielen Dank an Caroline Wloka von der Cine Royal Productions GmbH.

ab April 2018 | Countdown oder das Ticken der Eieruhr | Eigenproduktion | Einfraustück

In der Tragikomödie wird die vermeintliche Planbarkeit der Lebensinhalte Arbeit, Beziehung und Familie eines modernen weiblichen Lebens ad absurdum getrieben. Die Unberechenbarkeit des Schicksals trifft auf ein minuziös geplantes Lebenskonstrukt und treibt eine vom Fortpflanzungstrieb gepeinigte Gegenwartsheldin in wilde Verzweiflung.

Regula hat alles kühl vorausbedacht und scheint den Zeitplan für ihre Karriere, die Schönheit und die Schwangerschaft fest im Griff zu haben. Ihre Lebensplanung treibt mit vollen Segeln voran. Nur was tun, wenn Unvorhergesehenes auftaucht? Sie ist eine attraktive Frau und ist dabei erfolgreich Karriere zu machen. Voraussetzungen, die ihr die Aufgabe erleichtern sollten, einen Mann und Vater für ihre Kinder zu finden. Doch der Zeitdruck, dem sie sich bis zur Erfüllung ausgesetzt sieht, entfernt sie immer weiter von ihrem Ziel. Die Männer entziehen sich der Unterwerfung durch Flucht, ihr Chef zeigt sich zunehmend unzufrieden, weil sie sich ihrer Arbeit nicht mehr so ausschließlich widmet wie zuvor, und ihr Ehrgeiz in Bezug auf ihr Aussehen erfüllt sich nicht im gewünschten Maße. Die Protagonistin gerät in einen Zustand von Verängstigung, der sie zu überstürzten Handlungen verleitet.

Aus einer Frau, die bis anhin jeden Schritt in ihrem Leben beherrscht hat, verwandelt Regula sich in jemanden, der von seiner Ungeduld, seinen Instinkten und Stress gesteuert wird. Während wir unserer Heldin dabei zuschauen, wie sie ein aphrodisisches Menu kocht, um damit ihren letzten Kandidaten, den vermeintlichen Mann ihres Lebens, zu verführen, lernen wir ihre inneren Kämpfe, ihre Sehnsüchte, ihre Unbefriedigtheiten, ihre Obsessionen und ein unerwartetes Geheimnis kennen.

In der Tragikomödie wird die vermeintliche Planbarkeit der Lebensinhalte Arbeit, Beziehung und Familie eines modernen weiblichen Lebens ad absurdum getrieben. Die Unberechenbarkeit des Schicksals trifft auf ein minuziös geplantes Lebenskonstrukt und treibt eine vom Fortpflanzungstrieb gepeinigte Gegenwartsheldin in wilde Verzweiflung.

Alle Informationen  unter countdown.susanneodermatt.ch